Quelle zum Abriss und geplanten Neubau des Kongresshauses und dem "Altötting-Modell"

Gemeinderatsbeschluss zum Abriss
Quelle S. 1 Absatz 1 und 2 sowie S. 2 Absatz 3 (favorisiertes Altötting-Modell)

Quelle für das geplante Hotel, welches am 18.12.2018 gestrichen wurde:

Die Bürgermeisterin mit ihrer Partei votierte trotz Bürgerbegehren dafür, dass Hotel am Kongresshausstandort nicht zu streichen!
Quelle zu Seite 1, Absatz 3: Das "Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept" (ISEK), welches unseren Ort seit Juli 2017 neu überplant, befand unser Kongresshaus als nicht erhaltenswert, und plante auf diesem Standort ein Hotel. Nachdem das Bürgerbegehren am 10.12.2018 angekündigt wurde, wurde dieses Hotel am 17.12.2018 aus dem Konzept gestrichen.

2017 wurde unser Kongresshaus von unserer Gemeinde noch als "Renommierte Destination" bezeichnet!

Warum will der Markt unser Kongresshaus abreißen, obwohl er zwei Jahre vorher, das Gebäude noch als " renommierte Destination" bezeichnet hat?

Quelle für das geplante Hotel am Kongresshausstandort

Ehemals wurde der Neubau des Kongresshauses mit 75 Millionen Euro vorgesehen.
Quellen von Seite 2: Statt 75 Millionen soll das "IKEA-Altötting-Modell" 15 Jahre später weniger als die Hälfte kosten. Das sollte zu denken geben!

Frau Dr. Meierhofer behauptet, dass das neue Kongresshaus nur 32 Millionen Euro kosten würde. Dabei gibt es bis heute noch nicht einmal eine Planung für dieses neue Kongresshaus! 

Frau Dr. Meierhofer behauptete, dass der Brandschutz und die Hygienemaßnahme zehn Millionen Euro kosten würden. 

Dieselbe Leier hörten wir beim geplanten Verkauf unseres Krankenhausschulgrundstücks: Da war die Schule so lange „Asbest-verseucht“, bis feststand, dass sie nicht verkauft werden konnte.

Auch die Erde des Spielplatzes war nach über 30-jährigen Spielplatzbetrieb plötzlich derart verseucht, dass der Mutterboden für zig-tausend Euro „ausgetauscht werden musste“!

Allerdings entnahmen wir Bodenproben und schickten sie zum Fresenius-Institut. Es war nichts kontaminiert!

Artikel aus der SZ vom 19. Jan. 2019 bezüglich Brandschutz
Brandschutzsachverständiger Blüml: "Von den "pauschalen Monstermaßnahmen" in öffentlichen Gebäuden profitiert ein ganzer Appara!t" Näheres unter: sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/allerorts-baustellen-brandschutz-kostet-mehrere-millionen-euro-1.1262399

Frau Dr. Meierhofer, die ich selbst gewählt habe, scheint heute mit denselben Methoden zu arbeiten, wie dazumal Ex-Bürgermeister Thomas Schmid.

Heute betont sie, dass der Beschluss, das Kongresshaus abreißen zu lassen, mit nur einer Gegenstimme gefallen ist. 

Frau Dr. Meierhofer, haben Sie vergessen, dass Sie früher öfters als Einzige Ihre Stimme gegen Thomas Schmid abgaben?

Wir Bürger haben Sie deswegen gewählt!

E-Mail an Bürgermeisterin Dr. Meierhofer bezüglich Überprüfung der Zahlen und der Brandschutzbestimmungen:

Von: Heidemarie Trickl [mailto:trickl@trickl.de]
Gesendet: Mittwoch, 26. September 2018 07:58
An: ‚Meierhofer, Sigrid‘
Cc: ‚Trickl, Thomas (IMK)‘
Betreff: Gedanken nach dem Info-Abend

Sehr geehrte Frau Dr. Meierhofer!

Nach Ihrem Vortrag am letzten Freitag war ich ziemlich verwirrt: Ich habe gesehen, daß Sie ehrlich davon überzeugt sind, daß der Abriß unseres Kongreßhauses und der verkleinerte Neubau der „alternativlose“ Weg für Garmisch-Partenkirchen ist. Alles was Sie sagten, hörte sich sehr logisch an, so daß jeder nach diesem Abend sagen mußte: „Ja, das ist der einzige vernünftige Weg…“

 Als ich dann im Bett lag, dachte ich an die Führung und das Kongreßhaus: „Das schöne Parkett! Der schöne Marmor! Dieses schöne Haus! Das Haus ist doch so gut beieinander! Was das alles kostet, wenn man es neu anschaffen muß!“ Plötzlich  kam mir der Gedanke: „Wie damals bei der Sprungschanze!“

 Was war damals? Damals wurden aufgrund falscher Zahlenangaben falsche Beschlüsse gefaßt -. Da Sie und die Gemeinderäte Ihr Tun verantworten müssen, möchte ich Sie an meinen Gedanken teilhaben lassen, die nach und nach folgten:

 „Und wenn es wieder so ist, wie damals bei der Sprungschanze?? Stimmen die Zahlen überhaupt? Woher kommen diese Zahlen? Wer hat diese Zahlen geliefert? Gibt der, der die Zahlen geliefert hat, eine Garantie, daß diese Zahlen nicht wesentlich überschritten werden?“

 „Die Zahlen können doch nur eine Voreinschätzung sein -. Sie sind wahrscheinlich genausoviel wert wie die Zahlen von Henchion und Reuter! Die haben dann doch auch überhaupt nicht mehr gestimmt!“

 „Zehn Millionen alleine für Brandschutz und Küche?? Warum kostet der Brandschutz so viel? Was gibt es für neue Vorschriften? Sind diese Vorschriften im Altbestand überhaupt vorgeschrieben? Warum eine Sprinkleranlage? Warum sollen plötzlich solche scharfen Gesetze in einem Gebäude mit nur einem Obergeschoß gelten? Der Brandschutz hängt doch vor allem von der Etagenanzahl ab! Die Treppen sind aus Stein und wahnsinnig breit, da dürfte doch gar nichts fehlen! Aus den meisten Räumen kann man doch sofort ins Freie kommen! Brandschutz bedeutet doch Personenschutz und kein Gebäudeschutz!“

„Man muß die Zahlen für den Brandschutz hinterfragen und die gesetzliche Grundlage für den Brandschutz überprüfen. Und überhaupt: Die Kosten für die Küche dürfen nicht mitgerechnet werden. Diese würde bei einem Neubau genausoviel kosten. Nein, die Küchenkosten würden wesentlich höher werden, weil dazu noch die Abrißkosten und Baukosten dazukommen würden!“

Plötzlich hatte ich das Gefühl, in einem „künstlichen Informationsfeld“ gewesen zu sein. Ich las diesen Begriff in der Buchreihe „Anastasia“ von Wladimir Megre (Anastasia ist eine Weise aus der sibirischen Taiga). In einem der Bücher sagt Anastasia, daß die Präsidenten aller großen Staaten in einem „künstlichen Informationsfeld“ leben würden. Die katastrophalen Zustände in der Welt wären entstanden, da die Präsidenten aus diesem Informationsfeld heraus ihre Beschlüsse fassen würden. Die Umstände würden ihnen nicht die Ruhe und Zeit lassen, sich ihre eigene Meinung zu bilden -.

Nachdem ich mich ein bißchen mit Gebäuden und Renovierungen auskenne, habe ich den Eindruck, daß Sie und der Gemeinderat den Abriß und Neubau aus einem „falschen Informationsfeld“ heraus beschlossen haben. Ich bin sicher, daß es einer genauen Überprüfung der genannten Zahlen und Fakten bedarf. Vor allem müßte die Gemeinde eine Garantie haben, daß die Neubaukosten einen festgesetzten Betrag nicht übersteigen dürfen. Immerhin soll aufgrund dieser Zahlen ein Gebäudewert von vielen Millionen Euro vernichtet werden. Ich kann Sie daher nur bitten, die Ihnen vorliegenden Informationen zu überprüfen. Außerdem möchte ich Sie auf folgendes Zitat aus der Süddeutschen Zeitung hinweisen:

Stefan Blüml, Ingenieur und Sachverständiger für Brandschutz in Grafing, hält nicht die Vorschriften, sondern viele der Maßnahmen für übertrieben. Die Auflagen beim Brandschutz hätten sich kaum verändert, sagt er. Trotzdem würden nun „pauschal Monstermaßnahmen“ in öffentlichen Gebäuden vorgenommen, ohne kritisch zu hinterfragen, ob die wirklich alle so vorgeschrieben und notwendig seien, sagt Blüml. Von den teuren Sanierungen profitiere ein ganzer Apparat.

Mit freundlichen Grüßen

Heidemarie Trickl

Nachdem ich keine Antwort von der Bürgermeisterin erhielt, leitete  ich diese E-Mail einen Monat später an die gesamten Gemeinderäte weiter. Nur von Dr. Elschenbroich und Herrn Schröter kam eine Antwort, die auf die Sache einging….

Keine oder solche Antworten erhält man von unseren Gemeinderäten, wenn man sich mit sachlichen Hinweise und Bitten an sie wendet:

Sehr geehrte Frau Trickl,
bitte nehmen Sie mich sofort aus Ihrem Verteiler, ersten bin ich für Sie schon lange gestorben (Juli 2010) , außerdem bin ich Ihren Schmarrn satt!
Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrte Frau Trickl,

da Sie mich als Mitglied des Gemeinderats ansprechen und nicht als xxx bitte ich Sie nicht meine dienstliche Emailadresse sondern ausschließlich meine private Email zu benützen, die sie – wie von allen Mitgliedern des Gemeinderates – auf der Homepage des Marktes Garmisch-Partenkirchen finden.

Mit freundlichen Grüßen

 

Anmerkung: Die E-Mail-Adresse auf der Homepage des Marktes hatte nicht funktioniert…

 

Sehr geehrte Frau Trickl,

ich habe Sie bereits mehrfach aufgefordert mich aus Ihrem E-Mail-Vertreiler zu nehmen und tue dies nun noch einmal nachdrücklich.

Mit freundlichen Grüßen,

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