|
Quellen zur „Zusammenfassung über das
Fünf-Sterne-Hotel“
Zurück zur Kurzfassung Zurück zur
Zusammenfassung
Die aktuelle Lage:
Meldung vom Radio Oberland am 17.12.2007,
17:12
5-Sterne-Hotel soll an einem anderen Standort errichtet werden

Die Einstellung der Parteien:




Zurück zur Kurzfassung Zurück zur
Zusammenfassung
Anfrage US-Gelände – Angebot
Schulgelände:
|
GAP-Tagblatt vom 10.09.2003
Kongress-Hotel liegt vorerst auf Eis
|
|
|
|
Suche nach neuen Standort für Millionen-Projekt
|
|
VON
TANJA BRINKMANN Garmisch-Partenkirchen - Ein Kongress-Hotel im Fünf-Sterne-Bereich will Hans-Uwe
Tiedtke an der St.-Martin-Straße errichten.
Bereits vor drei Jahren reichte er sein Vorhaben am ehemaligen US-Gelände im Rathaus ein und hörte:
"Damit rennen Sie offene Türen ein." Nach dieser Ansage trieb
der Architekt seine Planungen weiter voran - "ich war die ganze Zeit
mit der Gemeinde in Kontakt" - und legte sie erneut vor. Das
erhoffte Ergebnis blieb allerdings aus.
Nach zwei negativen Bescheiden,
wisse er nicht, ob die Investoren noch Interesse am Ort haben, sagt
Tiedtke. Betrieben werden solle das Hotel mit einer Kapazität von 340 Betten von einer Gesellschaft aus
Frankfurt, finanziert werde die Bausumme von 100
Millionen Euro über eine Fonds-Gesellschaft - mehr will der Planer
hierüber jedoch nicht verraten. Positiv bewertet er das Gespräch mit Bürgermeister
Thomas Schmid (CSU): "Er hat mir für das Projekt zwei bis drei
weitere Standorte angeboten." Um weiter zu arbeiten, benötige
er den Lageplan der verschiedenen Flächen, "auch um zu sehen, was
dort machbar ist."
Schmids Vorschlag, der Architekt
solle doch mit den potenziellen Betreibern und
Investoren vorbei kommen, findet Hannes Krätz
(Freie Wähler) in dieser Situation "völlig in Ordnung". Das
Gelände an der St.-Martin-Straße sei für solch
ein Vorhaben wirklich nicht geeignet: "Der Gast möchte doch auch mal
ins Grüne", meint er. Nachdem der Markt momentan zudem mitten in den
Überlegungen für ein neues Kongresshaus stecke,
"tut man sich schon schwer, einem Saal mit 800
Plätzen zuzustimmen." Diese Auffassung teilt auch Dr. Sigrid Meierhofer (SPD). "Bevor etwas geplant wird,
braucht man ein gemeinsames Konzept", betont sie. "Man muss vorher wissen, wo`s
hingehen soll." Schließlich sei durchaus fraglich, ob dieser
Riesen-Saal in einem Hotel tatsächlich erforderlich sei.
Genau dieser Punkt habe den
Ausschlag für den vorerst negativen Bescheid gegeben, vermutet Tiedtke.
"Die Gemeinde will selbst etwas bauen." Eine Kombination beider
Projekte - "das ist auch die Entscheidung des Betreibers" -
könne er sich angesichts dieser Entwicklung ebenfalls vorstellen. Vorerst
gelte es jedoch, mit den Geschäftspartnern zu sprechen: "Ich will
mich jetzt in den kommenden zwei Monaten darum kümmern."
Man sei bemüht, einen neuen, geeigneteren Standort zu finden, erklärt
Rathaus-Sprecher Hannes Eitzenberger. Nachdem
auf Beschluss des Gemeinderates auf das frühere
US-Gelände ein Einkaufs-Zentrum kommen soll, sei die Fläche an der St.-Martin-Straße wahrlich nicht "ideal". Dass diese Entscheidung mögliche Interessenten
verprellt haben könnte, nimmt er nicht an. "Wir verhandeln
weiter."
|
|
Mm
Datum: 10.09.2003
|
|
|
|
GAP-Tagblatt vom 10.01.2005
Aufgeschlossen für den
Bau einer Hotel-Anlage
|

|
|

|
Voranfrage im Gemeinderat
|
|

|
VON TANJA BRINKMANN Farchant -
"Sehr aufgeschlossen" nennt Hans-Uwe Tiedtke die Farchanter. Seine Pläne für eine Hotel-Anlage im
Nachfeld präsentiert der Architekt am Donnerstag, 13.
Januar, im Gemeinderat. Seit 2000
arbeitet er mittlerweile an der Realisierung dieses Vorhabens, das er ursprünglich auf dem
ehemaligen US-Gelände an der St.-Martin-Straße
verwirklichen wollte. Dort entsteht jetzt ein SB-Warenhaus. Mit
einer etwas kleineren Variante wandte sich Tiedtke nun an die Gemeinde Farchant.

|
|

|
Dort stieß er durchaus auf offene
Ohren. In den vergangenen zehn Jahren habe man viel für den Tourismus gemacht,
heißt es aus dem Rathaus. Neben dem Ausbau und Unterhalt von Loipen und
Wanderwegen nahm auch das Veranstaltungs-Angebot entsprechend zu.
Parallel dazu zogen sich allerdings zahlreiche Privatvermieter zurück,
weshalb viele Betten wegfielen. Zudem erreichen die Gemeinde laufend
Anfragen nach hochklassigen Zimmern, die bislang nicht erfüllt werden
können. Deshalb sucht man potenzielle
Investoren - neben Tiedtke hat übrigens auch ein Zweiter sein Interesse
angemeldet.
Dem Garmisch-Partenkirchner
Architekten schweben 210 bis 220 Zimmer im Fünf-Sterne-Plus-Bereich vor.
Dazu kämen 1900 Quadratmeter für
Wellness, vier Konferenzräume und ein Kongress-Saal, in dem auch Konzert- oder
Theater-Aufführungen möglich seien. "Die potenziellen
Betreiber haben die Pläne abgesegnet", erklärt er. In dem Haus
erkennt Tiedtke die Möglichkeit, den großen bekannten Wintersport-Orten
einmal "paroli" zu bieten. "Es
soll ganz im klassischen Stil gebaut werden", sagt er. Seine
Entwürfe für ein Kongress-Hotel in
Garmisch-Partenkirchen könnte er hierfür größtenteils nutzen, müsse sie
nur entsprechend reduzieren und anpassen. In die Details steigt Hans-Uwe
Tiedtke aber erst ein, sobald ihm ein entsprechendes Votum aus dem Farchanter Gemeinderat vorliegt.
Die Sitzung beginnt am Donnerstag,
13. Januar, um 19.30 Uhr im Rathaus. Weitere Punkte auf der
Tagesordnung: Jahresrechnung 2004,
Beschneiung des Skilifts (Sachstand), Verkehrsregelung am Heubergweg
(Anfrage aus der Bürger-Versammlung) und Erwerb einer
Kreissäge-Fräse-Einrichtung für den Bauhof.
Mm
Datum: 10.01.2005 00:00
Uhr
|
|
|
|
|
|
|
Zurück zur Kurzfassung Zurück zur Zusammenfassung
|
20.09.2007 18:19 Uhr | aktualisiert: 20.11.2007 01:02 Uhr
Erste Pläne fürs Nobelhotel
|
|
|
|
Garmisch-Partenkirchen – Das Fünf-Sterne-Hotel, das insgesamt 65
Millionen Euro verschlingen soll, bekommt ein Gesicht: Im Bauausschschuss stellte jetzt Architekt Edwin Effinger die ersten Skizzen vor.



|
|
Erste Skizzen, wie das Nobelhotel aussehen könne, stellten
Architekt Edwin Effinger und Dieter Schneider,
Bautechnischer Berater der Corona, jetzt dem Bauauschschuss
vor.
Dachgiebel, Balken und Balkone
ein Großteil der Fassade besteht aus Holz. Bei der Planung seien ortstypische Stilmittel verwendet worden, die sich
,,in das Gesamtbild einfügen", sagte Architekt Effinger,
der auf Empfehlung des Gremiums noch weitere Varianten für die
Außengestaltung des Komplexes liefern muss.
Auf dem fast 18 000 Quadratmeter großen Gelände soll ein
Haus, das sich in seiner Höhe (insgesamt 13
Meter) von der St.-Martin-Straße in Richtung
Höllentalstraße um ein Dachgeschoss absenkt,
mit 150 Zimmern entstehen. Zudem sind zwei
ausgelagerte Blöcke mit Service-Appartements in Planung. Vertraglich
geregelt allerdings ist, dass nur 1000 der insgesamt 4100
Quadratmeter als Eigentumswohungen verkauft
werden dürften.
,,Das haben wir aber nicht
vor", betonte Dieter Schneider. Nachdem die Appartements zwar von
Gästen gekauft, aber nur einen Teil des Jahres von ihnen selbst genutzt würden,
hätte der Hotelbetreiber somit zusätzliche Räume zur Vermietung zur
Verfügung. Ein Vorvertrag mit dem Betreiber in Frage kommen
,,Hilton", ,,Arabella Sheraton", ,,Le Meridien"
oder ,,Kempinski" ist bereits ausgehandelt. Fix wird dieser, wenn
der Kaufvertrag für das Grundstück unterschrieben ist. Zudem ist darin
,,die Hotelnutzung auf 20 Jahre
festgelegt". Ein Passus, den allerdings Dr. Sigrid Meierhofer (SPD), die sich aufgrund dessen gegen das
Projekt ausspricht, im Vertragswerk der Gemeinde vermisst.
Ihre Sorge: Ohne diese Klausel könne das Hotel ohne Weiteres in eine
Appartement-Anlage umfunktioniert werden.
Vom Gegenwind wollen sich
Schneider und Co. nicht beirren lassen. ,,Das Baurecht wird von der
Gemeinde als unproblematisch angesehen", sagte der Bauingenieur aus
München. Er rechnet damit, dass Ende Juni 2008 Planungsklarheit herrscht und mit dem Bau
des Nobelhotels spätestens am 1. August 2008
begonnen werden kann.
|
|
|
GAP-Tagblatt vom 01.04.2006
|
Statt SB-Warenhaus:
Allianz für neue Geschäfte in Zentrumsnähe
|

|
|
|

|
Grasegger und Krätz wollen
öffentliche Debatte im Gemeinderat
|

|
|

|
VON ANDREAS BEEZ Garmisch-Partenkirchen - Die
Auseinandersetzung um die Zukunft des Einzelhandels-Standorts gewinnt
immer mehr an Brisanz. Jetzt macht sich eine Allianz aus
Wirtschaftsvertretern und Gemeinderäten dafür stark, das geplante
SB-Warenhaus an der St. Martin-Straße zu kippen. Statt dessen sollen neue
Geschäfte in unmittelbarer Nähe der Ortszentren angesiedelt werden. Das
forderten Vertreter der Werbegemeinschaften "Garmischer
Zentrum" und "Ludwigstraßler"
sowie des Haus- und Grundbesitzervereins in einem Tagblatt-Gespräch.
Hannes Krätz (Freie Wähler) und Thomas
Grasegger (CSU) wollen eine öffentliche Debatte über das Warenhaus im
Gemeinderat erwirken.

|
|
|

|
Grundlage aller
Entwicklungs-Entscheidungen müsse das Einzelhandelsgutachten sein, sagte
der Chef des "Garmischer Zentrums",
Christoph Ostler. Die
23 500 Euro teure Studie der
"CIMA-Stadtmarketing GmbH" -
gemeinsam finanziert von Gemeinde und Wirtschaftsverbänden -
empfehle ausdrücklich eine Angebotsverdichtung an den Ortszentren.
Dagegen wäre der Bau des SB-Warenhauses nach Meinung des federführenden
Gutachters Christian Hörmann eine Fehlentscheidung. "Wir sind für
Konkurrenz durch neue Betriebe, aber im Anschluss ans Zentrum",
fasste Grasegger, Geschäftsführer des
gleichnamigen Trachtenhauses in der Fußgängerzone, den Standpunkt des
Handels zusammen.
Geeignete Alternativ-Flächen gebe es in ausreichendem
Maße: allein rund 15 000
Quadratmeter rund um den Garmischer Ortskern.
So soll unter anderem das so genannte Minigolf-Gelände zwischen Von-Brug- und Chamonixstraße einem Ladenkomplex
weichen. Nach Tagblatt-Informationen hat
sich der Gemeinderat in nicht öffentlicher Sitzung bereits für einen
Projektentwickler entschieden. Dieser verhandelt mit den Firmen
"H&M" und "Sport Conrad" über eine Ansiedlung.
"Conrad" will sein Geschäft am Rathausplatz offenbar spätestens
in zwei Jahren räumen.
In diesem Zusammenhang warnte
jedoch der Zweite Vorsitzende des Haus- und Grundbesitzervereins, Hubert Schickl, ausdrücklich davor, die Entwicklungspolitik
zu stark auf Garmisch zu konzentrieren: "Ich sehe die Gefahr, dass Partenkirchen wirtschaftlich ausblutet."
Jan Vogel von den "Ludwigstraßlern"
forderte für seinen Ortsteil mehr Aufbruchstimmung und private
Investitionen (ein ausführlicher Bericht folgt).
Auch das Areal der Wirtschaftsschule in der Von-Brug-Straße
käme für die Ansiedlung eines neuen Kaufhauses in Frage. Angeblich hat die Weilheimer Firma "Rid" bereits Interesse an einem Einzug
angemeldet. Der Landkreis als Eigentümer der Immobilie ist grundsätzlich
verkaufsbereit, konkrete Verhandlungen habe es aber bis dato nicht
gegeben, sagte Pressesprecher Albrecht Ott. Er bestätigte am Freitag nur
so viel: "Es liegen verschiedene Anfragen vor, bisher ohne
Ergebnisse."
Ganz unabhängig von diesem
alternativen Kaufhaus-Standort - der Streit ums SB-Warenhaus könnte auch
in der alleinregierenden CSU-Fraktion für mächtigen Wirbel sorgen. Mit
seiner Ankündigung, das Projekt verhindern zu wollen, geht Gemeinderat
Grasegger auf offenen Konfrontationskurs zu seinem Parteikollegen,
Bürgermeister Thomas Schmid. Dieser will unbedingt an dem Vorhaben an der
St.Martin-Straße festhalten. Grasegger:
"Ich werde in der Fraktion dafür eintreten, das Warenhaus zu
verhindern. Mein Standpunkt ist in der CSU keine Einzelmeinung." Der
Gemeinderat könne im Rahmen der Bauleitplanung jederzeit "die
Notbremse ziehen". Zuletzt hatten die Volksvertreter aber weiteren
Planungsschritten der Kölner Firma "GEG" zugestimmt.
Deren Vertreter Frank von Booth
kritisierte seine Widersacher scharf. "Wenn ich mich nicht mehr auf
einen Gemeinderatsbeschluss verlassen kann,
worauf denn dann?" Zumal viele Bürger auf das Warenhaus warten
würden. "Es ergänzt das Angebot im Ort." Eine Ablehnung sei
logisch nicht nachvollziehbar, sagte von Booth.
mm
|
|
|

|
Datum: 01.04.2006 00:00
Uhr
aktualisiert:
13.12.2006 02:47 Uhr
|
|
|
|
|
Zurück zur Kurzfassung Zurück zur
Zusammenfassung
|
|
|
|
|
Untersuchung: Edinger
warnt vor hohem Betreiberrisiko:
|
(Teil der) - Haushaltsrede 2006
von Hannes Krätz
|
|
„ ……..
|
|
- Zur Entwicklung
der Sonderzone Tourismus rund um das Eisstadion haben wir einen runden
Tisch mit allen Beteiligten gefordert. Dieser hat inzwischen im Rahmen
einer Gemeinderatssitzung stattgefunden, was wir sehr begrüßen. Seit dem gab es noch die
Untersuchung und Bewertung der Möglichkeiten durch Herrn Dr. Edinger. Seine Einschätzungen haben uns wieder auf
den Boden der Tatsachen zurück geholt. Beim Fünf-Sterne-Hotel ist er
skeptisch und meint, wenn überhaupt, dann sollten wir froh sein, eines
realisieren zu können, zwei wohl auf keinen Fall und das Investoren- und
Betreiberrisiko sei sehr, sehr hoch. Er priorisiert
das Thema Therme mit angeschlossenem Hotel. Hier sind aus unserer Sicht
schon jetzt Bedenken anzumelden, ob es wirtschaftlich vertretbar ist, ein
funktionstüchtiges Bad dem Erdboden gleich zu machen, nur weil
gegenwärtig Investoren in Erscheinung treten. In diesem Zusammenhang wäre
auch ein gefühlvollerer Umgang mit dem Alpenverein geboten, bei dem es
nicht gut ankommt, wenn man ihm wenige Wochen vor der Eröffnung seines Bolder-Geländes im Schwimmbad sagt, in den nächsten
zwei Jahren könnten die Bagger anrollen, um alles niederzureißen.
|
|
……….“
|
|
|
|
Hannes Krätz
|
|
|
GAP-Tagblatt vom 23.04.2007
|
Auslaufmodell
„Eiche rustikal”
|

|
|
|

|
|

|
|

|
München - Der Tourismus in Oberbayern ist auf Talfahrt. Der
Zehn-Jahres-Vergleich bei der Zahl der Übernachtungen zeigt ein Minus von
6,8 Prozent. Die Hoffnungsschimmer: Investoren planen neue
Fünf-Sterne-Hotels, Tourismus-Planer lukrative Nischen für kleinere
Häuser.

|
|
|

|
……….
Nach Angaben des
Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes gibt es in Oberbayern nur 13 Fünf-Sterne-Hotels - fünf von ihnen befinden
sich in München. Vier weitere sind im Kreis Miesbach, zwei im Kreis
Garmisch-Partenkirchen und zwei im Kreis Berchtesgaden. Die restlichen 17 Landkreise Oberbayerns haben kein
Fünf-Sterne-Hotel, fünf nicht mal ein Vier-Sterne-Haus.
(Anmerkung:
Die angegebene Zahl wurde wegen des Schloßhotels Elmau aktualisiert)
 
Dirk Walter
|
|
|

|
Datum: 23.04.2007 00:00
Uhr
aktualisiert:
28.05.2007 01:02 Uhr
|
|
|
|
|
Zurück zur Kurzfassung Zurück zur
Zusammenfassung
|
Ein Verkauf der sich nicht lohnt:
|
|
Aus der Rede von
Bürgermeisterkandidatin Dr. Sigrid Meierhofer
|
|
am 22. November 2007
im Gasthof "Zum Rassen"
|
|
|
|
Das
Fünf-Sterne-Hotel an der St.-Martin-Straße
|
|
|
|
"Auf der Einnahmeseite des Gemeindehaushalts wird ein
stattlicher Betrag verbucht, der aber sozusagen gleich wieder
verschwindet. Ich meine die knapp 7 Mio. €, die für den Verkauf unseres
Grundstückes an der St.-Martin-Straße erlöst
und dann gleich wieder ausgegeben werden. Was passiert denn da genau? Es
soll ein 5*Hotel gebaut und dafür eine traditionsreiche Grundschule, ein
Kindergarten, ein Mehrfamilienhaus, ein Spielplatz, Schrebergärten und
ein Gewerbebetrieb geopfert werden. Selbstverständlich muss im Gemeinderat oft eine Güterabwägung
vorgenommen werden. Ein solcher Vorgang macht aber nur dann Sinn, wenn
das dafür geplante Objekt einen so großen Vorteil für die Gemeinde
bietet, dass das Opfer gerechtfertigt ist. Die
Schlüsselfrage ist also: Ist der Vorteil dieses 5*Hotels auf dem
geplanten Areal so groß, dass er schwerer wiegt
als alle Gegenargumente?
|
|
|
|
Ich meine nein und zwar aus folgenden Gründen: Der günstige
Grundstückspreis in Höhe von voraussichtlich ca. 380
€/m² wird als Wirtschaftsförderung bewertet. Um diesen Preis zu
rechtfertigen (wenn dies überhaupt möglich ist, vgl. § 75 GO), bräuchte ich zumindest eine Garantie, dass das Hotel auch tatsächlich als Hotel genutzt und
nicht in Eigentumswohnungen umgewandelt wird, also eine Bürgschaft für
Fertigstellung und Betrieb als 5*Hotel für beispielsweise die nächsten 20 Jahre. Diese Bürgschaft gibt es nicht.
Übrigens behauptete der Bürgermeister in einem seiner
"Pamphlete", dass der gesamte
Gemeinderat bis Juli diesen Jahres noch für das
Projekt gewesen sei.
|
|
|
|
Auch diese Behauptung ist falsch: In der GR-Sitzung vom 3.3.2005 wurde ein Kooperationsvertrag mit der
Fa. Corona vorgestellt. Ich stellte damals den Antrag, diesen Vertrag inhaltlich
mit der Standortbestimmung von Kindergarten und Schule zu verknüpfen. Der
Antrag kam nicht zur Abstimmung, da uns der Vertrag – ganz plötzlich -
nur noch als Information zur Kenntnisnahme vorgelegt wurde und deshalb
eine Abstimmung, so der Bürgermeister, nicht notwendig sei.
|
|
|
|
Jetzt können Sie zu Recht fragen, warum ich
damals nicht nachgehakt habe. Dazu möchte ich Ihnen sagen, dass ich 5 ½ Jahre lang einsame Ruferin in der Wüste
war. Ich hätte mir wirklich Unterstützung gewünscht. Die kam zwar ab und
an auch, aber nur hinter vorgehaltener Hand. Bei der Abstimmung war ich
bei solchen wichtigen Punkten allein (Beispiel: BZB-Investitionen
zu Lasten der Gemeindewerke). Der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler,
Herr Krätz bezeichnete diesen Vorgang bei einer
öffentlichen Veranstaltung einmal als Fundamentalopposition. Ich glaube,
da hat er etwas verwechselt. In den ganzen Jahren, bei mittlerweile ca. 660 Tagesordnungspunkten, wozu in ca. 90% einen Beschluss gefasst wurde, kam es ganze 20
Mal vor, dass ich allein dagegen gestimmt habe
und diese Abstimmungen waren mir wirklich wichtig. Mit
Fundamentalopposition hat das sicher nichts zu tun. Vielleicht war er mir
ja böse, dass ich ihm meine Zustimmung für eine
Beteiligung der Gemeinde an seinem Athletenhaus (als Kommanditistin an
GmbH & Co KG, Einlage 194T€
für 776m², 16.06.05)
verweigert habe, mangels Konzept und meiner Meinung nach auch wegen
bedenklicher Verquickung von politischem Amt und privatem Eigeninteresse.
Übrigens, die endgültige Abstimmung über den Kooperationsvertrag mit der
Fa. Corona wurde am 18.05.2006
vorgenommen, in den Pfingstferien, zwar einstimmig, aber nicht nur ich
war (lange angekündigt) in Urlaub. Bei der Vorbereitung des Kaufvertrags
(19.04.07) war ich auf einer
Studienreise in Brüssel, die vom BM selbst mitorganisiert wurde. Ein
Schelm, wer Böses dabei denkt!
|
|
|
|
Auf der anderen Seite
würden wir ein funktionierendes und architektonisch bedeutsames Schulhaus
aufgeben. Ein Neubau müsste unter den jetzigen
Bedingungen allein von der Marktgemeinde getragen werden. Zuschüsse von
der Staatsregierung, wie normalerweise bei Schulbauten üblich, wird es
dafür nicht geben. Mit einem Volumen von mindestens 1,8 Mio. €, allein
für den Bau, muss dabei gerechnet werden. Ob
für dieses Bauvorhaben dann die schulbaurechtliche Genehmigung erteilt
wird, ist meines Wissens noch offen. Diese Genehmigung ist, entgegen den
Aussagen von BM Schmid in der Gemeinderatssitzung vom 26.07.2007, auch dann notwendig, wenn eine
Gemeinde den Bau alleine, also ohne staatlichen Zuschuss
finanziert. Für den Schulneubau würde ein Grundstück zum Marktwert (1
Mio. €) gekauft, der deutlich höher liegt als der voraussichtliche Erlös
für das gemeindliche Nachbargrundstück.
|
|
|
|
Das neue Schulhaus hätte Platz für
vier Schulklassen, zwei weniger als bisher. Turnhalle, Sportplatz,
Nebenräume wie Musik- oder Werkraum, könnten auf dem Grundstück nicht
untergebracht werden. Es ist aber zu erwarten, dass
in absehbarer Zeit auch im Grundschulbereich Ganztagsmodelle eingeführt
werden, die dann genau diese Räume und darüber hinaus eine Mensa
notwendig machen würden. Eine Schule mit 4 Klassenräumen ohne
Erweiterungsmöglichkeit ist also nicht zukunftsfähig. Zudem wären noch
Baumaßnahmen an der Gröbenschule erforderlich,
um die zwei momentan in die Schule an der Krankenhausstraße ausgelagerten
Klassen unterzubringen. Auch diese Investition wäre nicht
förderungsfähig.
|
|
|
|
Die erwähnten knapp 7 Mio.
€ würden also für diverse Schulersatzmaßnahmen, für die Erschließung und
ggf. für Altlastenentfernung, für die Verlegung der anderen Einrichtungen
wieder ausgegeben. Unter dem Strich bleibt wohl nichts übrig, womöglich müssten wir sogar noch Geld zuschießen. Wir hätten
also ein wertvolles Grundstück verloren, ohne einen garantierten Mehrwert
dafür bekommen zu haben. Ein Verkauf des Grundstücks zu den geplanten
Bedingungen würde also Eigentum der Gemeinde vernichten.
Garmisch-Partenkirchen hat in Vorbereitung auf
die alpine Ski-WM gewaltige Investitionssummen zu schultern. Denken Sie
auch an die Mehrkosten für die Sprungschanze in Höhe von mindestens 5
Mio. €. Ich glaube, einen Grundstücksverkauf zu den gegebenen Bedingungen
können wir uns einfach nicht leisten.
|
|
|
|
Ich halte ein 5*Hotel für wichtig und richtig, aber nicht an diesem
Platz und nicht zu diesen Bedingungen. Mein favorisiertes Gelände wäre
übrigens das Areal des Landratsamtes an der Olympiastraße, das
seinerseits am Besten im ehemaligen PX-Gebäude gegenüber dem Werdenfels-Gymnasium aufgehoben wäre."
|
|
|
siehe: Was aus Garmischs
Großprojekten geworden ist (weiter oben)
Fünf-Sterne-Hotel auf dem Gelände
des alten Krankenhauses an der St.-Martin-Straße: Die Rahmendaten für den
Bebauungsplan „Sondergebiet Hotel“ seien festgelegt, weiß Schmid. Der
Investor und der potenzielle Betreiber prüfen die
Vorgaben derzeit.
Die Rechnung, in die auch der Ersatzbau für die Grundschule einkalkuliert
werden muss, stehe noch nicht fest. „Natürlich
bleibt nicht viel übrig, aber draufzahlen wollen wir nicht“, sagt der Rathaus-Chef.
Er sieht das Projekt auf dem 17 800
Quadratmeter großen Areal als Wirtschaftsförderung.
|
|
siehe: Grundstück zu billig? Rechtsaufsichtsbehörde

|
|
Zurück zur Kurzfassung Zurück zur
Zusammenfassung
Bleibt die Schule im Viertel?
GAP-Tagblatt vom 07.03.2007
|
|
|
Schule soll
Nobelhotel weichen: Ärger über Geheimniskrämerei
|
|
Rektor Eursch kritisiert Rathaus-Politik
|
|
Von Eva Hutter
|
|
|
|
|
|
Garmisch-Partenkirchen –
Wie es mit der Garmischer Grundschule an der
Krankenhausstraße weitergeht, weiß Andreas Eursch
immer noch nicht. Die einzige Information, die der Rektor hat: Ein
Investor möchte auf dem Areal ein Fünf-Sterne-Hotel bauen (wir
berichteten). Mehr rückt die Gemeinde, die mit dem Mainzer Unternehmen „Feuring-Corona“ seit Monaten in Kontakt steht, nicht
heraus. Das ärgert Eursch; schließlich geht es
um die Zukunft von 140 Kindern.
Rathaussprecher Florian Nöbauer kann trotzdem
nicht weiterhelfen: „Es ist nicht möglich, Herrn Eursch
stärker in die Verhandlungen einzubinden.“
|
|
|
|
Der Schulleiter lebt
momentan von Gerüchten, die zum Beispiel die Eltern aufschnappen. „Die Kommune
hält sich sehr bedeckt“, beschwert er sich. „Besonders der Bürgermeister lässt nichts heraus.“ Nur eine Forderung habe Thomas Schmid gestellt: „Er
wollte von mir vor rund zwei Wochen nochmal
wissen, welcher Raumbedarf für eine neue Schule besteht.“ Der erste Plan
– darin vier Klassenzimmer, ein Lehrmittelraum und ein Stuhllager – „sei
überzogen gewesen“. Dabei hat das Papier nicht auf einem Privatwunsch
basiert; nach Eurschs Angaben gibt es
gesetzliche Richtlinien.
|
|
|
|
Das war vorerst der letzte
Kontakt mit dem Rathaus. „Vielleicht kann der Bürgermeister wirklich noch
nichts sagen“, räumt Eursch ein. Andere Quellen
sind da auskunftsfreudiger. „Es hieß, dass die
Finanzierung für eine neue Schule unsicher und noch nicht in trockenen
Tüchern sei“, weiß Eursch von Gemeinderäten.
Wenn die Luxus-Herberge entsteht, müssen die Kinder umziehen. Im November
2006 hatte ihm Schmid bereits
eine Idee unterbreitet; doch was aus dem Vorschlag, an der Gartenstraße
ein Gebäude zu errichten, geworden ist, kann Eursch
nicht beantworten. Auch Nöbauer möchte darauf
nicht näher eingehen.
|
|
|
|
Er und seine Kollegen
werden bald wieder Nachricht von Eursch
bekommen: „Ich möchte mich nochmal an die
Gemeinde wenden.“ Ob er Erfolg hat, ist fraglich. Nöbauer
betont: „Herr Eursch ist kein Mitarbeiter des
Marktes, wir können ihm nicht mehr sagen.“ Außerdem „müssen wir abwarten,
bis der Vertrag mit dem Investor zustande kommt“. Das kann dauern: „Wir
haben keine Frist – sonst setzen wir uns nur unter Druck.“ Bis dahin lebt
Eursch weiter von Gerüchten.
|
|
|
|
mm Datum: 07.03.2007 00:00 Uhr
|
|
aktualisiert: 27.03.2007 01:11 Uhr
|
|
|
|
|
Weitreichende
Versprechungen hinsichtlich Schulhausneubau: siehe Bürgerversammlung
(aus webdesignerischen Gründen weiter unten)
…..Zudem
achte man in der Planung„die größer ausfällt, als es die
Schulbau-Verordnung vorgibt“, auf Erweiterungsmöglichkeiten.
|
|
Tagblatt vom 29.11.2007

|
|
|
Zurück zur Kurzfassung Zurück zur Zusammenfassung


zurück

Gäste lieben Tradition und Kultur:

Zurück zur
Kurzfassung Zurück zur
Zusammenfassung
Innerhalb 6 Jahre: Schuldenerhöhungen
ohne Ende!

(Quelle: Seite 23 der Haushaltssatzung
des Marktes Garmisch-Partenkirchen 2007
www.garmisch-partenkirchen.de/download.php?artid=%7B1355b736-745d-bf7b-986e-7ec30d7371d5%7D )

zurück
Im Zusammenhang mit der
Haushaltssatzung gesehen, dürfte die Erhöhung um 6,1 Millionen Euro im
Nachtragshaushalt einen aktuellen Schuldenstand von knapp 75 Millionen
Euro bedeuten, woraus sich eine aktuelle pro Kopf Verschuldung von 2.850
Euro folgert.
Zur Zeit des
Amtsantritts lag diese bei 1.653
Euro (43,3 Mio. absolut). Frau
Dr. Meierhofer lag also gar nicht so schlecht
in ihrer nachfolgenden Schätzung:
|
|

Zurück zur Kurzfassung Zurück zur Zusammenfassung
|
Verkauf von 200 Sozialwohnungen
siehe: Artikel über Bürgerversammlung vom 25.10.2207
(Ende des Textes)

|
|
Schuldenentwicklung und Wohnungsverkäufe:

|
|
(Teil der) - Haushaltsrede 2007
von Hannes Krätz
„Die Zahlen
im Haushalt sprechen ebenfalls eine ernüchternde Sprache. Wir erhöhen unseren
Schuldenstand in einem Jahr um rund 20%
von 30 auf fast 36 Mio. Euro, bei gleichzeitiger Veräußerung von
7,3 Mio. Immobilienwerten der Gemeinde. Die Entwicklung der Gesamtverschuldung - also inkl.
der Gemeindewerke liest sich noch dramatischer. 47
Mio. Ende 2005, 54 Mio. Ende 2006
und voraussichtlich fast 69 Mio.
Ende 2007. Die jährliche
Zinsbelastung der Gemeinde steigt innerhalb nur eines Jahres von 1 Mio.
Euro, auf 1,6 Mio. Euro.
In den nächsten drei Jahren sind Ausgaben in Höhe von weiteren 40 Mio. Euro geplant, die wieder in etwa zur
Hälfte über Neuverschuldung und zur anderen Hälfte über Verkäufe
aufgebracht werden müssen. Noch vor 2011 werden wir
dann rund 90 Mio. Euro Schulden
und Immobilien im Wert von 30 Mio.
Euro verkauft haben.
Macht Ihnen diese Vorstellung nicht auch Angst!
Die
Finanzchefin im Rathaus sagt, "Wenn die Ausgaben nicht steigen, geht
es gerade noch".
Wir aber trauen den Zahlen schon jetzt nicht mehr:“
………
„Nach wie vor gibt es kaum unternehmerisches
Denken in der Rathauspolitik. Das sieht man u.a.
daran, dass in vielen Bereichen keine echte
kalkulatorische Berücksichtigung von Folgekosten stattfindet. Hier vermissen wir
eine seriöse Planung, mit ausreichend Puffer, und vor allem einer klaren
Perspektive zur Schaffung nachhaltiger Ertragskraft.“
Hannes Krätz
|
|
Zurück zur Kurzfassung Zurück zur
Zusammenfassung
|
|
Leserbriefe zu diesem
Thema:
|
|

|
Leserbrief von Heidemarie Trickl
zum Thema: Garmisch-Partenkirchen ist Spitze bezüglich Kinderfreundlichkeit:

|
Zur Erklärung: Der Familienatlas
( http://www.prognos.com/familienatlas ) zeigt, welche
Regionen für Familien besonders attraktiv sind und welche der Städten und
Gemeinden sich besonders für Familien engagieren. Garmisch-Partenkirchen wurde dabei als
Top-Regionen aufgeführt.
Die nähere Beschäftigung mit
diesem Thema zeigte Folgendes:
Beispielsweise wurden
die Zukunftsrisiken
in 8 Kategorien, von „Top-Zukunftschancen“ bis „sehr hohen Zukunftsrisiken“
eingeteilt:
Garmisch-Partenkirchen lag
dabei knapp unter dem
Durchschnitt in der drittletzten Gruppe mit „ausgeglichenen
Chancen-Risiko-Mix“
Auch wurde ein „Dynamikvergleich“ gemacht: Ga-Pa erhielt dabei
den 373ten Platz und es wurde eine geringe Dynamik
bescheinigt.
Überprüft wurden hauptsächlich folgende Handlungsfelder
der 439 Landkreise und kreisfreien
Städte:
|
Der Landkreis Ga-Pa erhielt
von 439 Bewertungen folgenden
Platz:
|
|
|
Vereinbarkeit von Beruf und Familie
|
173 (davon Platz 221
bei Betreuung von Kindern unter 3 Jahren)
(bei der Ganztagesbetreuung
der Kinder im Kindergartenaltern den Platz 278)
|
|
Wohnsituation und Wohnumfeld
|
417
(stark unterdurchschnittlich)
|
|
Bildung und Ausbildung
|
115
(überdurchschnittlich)
|
|
Freizeitangebote für
Jugendliche und Kinder
|
30 (stark überdurchschnittlich)
|
|
|
|
Das Garmisch-Partenkirchen
letztendlich in die Rubrik „Top-Regionen“ Einzug hielt, ist letztendlich
nur dem starken Freizeitangebot für die Jugendlichen und Kinder zu
verdanken.
|
Zurück zur Kurzfassung Zurück zur
Zusammenfassung
|